Schlagwort-Archiv: Familie

Julian blickt eingesperrt durch den Briefschlitz

Vergessenes Kindergartenkind – Betreiber meldete sich

Finaler Beitrag rund um das vergessene Kindergartenkind

Vermutlich haben Sie einen der vorangegangenen Beiträge rund um das vergessene Kindergartenkind in Hall gelesen. Eine KiGa – Tante hatte ein Kind in den Räumlichkeiten vergessen und das Haus verlassen.

Beitrag 1 (Unglaublich – Kind im Kindergarten vergessen)

Beitrag 2 (Update zum vergessenen Kindergartenkind)

Beitrag 3 (Vergessenes Kindergartenkind – Die Gedanken der betroffenen Mutter)

Nun wandte sich Mutter Birgit nochmal an uns. Ein Brief des Betreibers, der Volkshilfe, hatte sie erreicht. Zuvor hatte sie den Vertrag für die Kinderbetreuung fristlos gekündigt. “Wir bedauern den Vorfall sehr. Wir hoffen Julian und Ihrer Familie geht es gut. Selbstverständlich stellen wir bei Bedarf ein Psychologin zur Verfügung”, heißt es in einem Brief. Klingt ja als Außenstehender schon mal vernünftig.

Rechnung für Februar folgt

Doch was Birgit dann erzählt schießt wieder mal den Vogel ab. Und zwar einen großen Vogel, nicht von Spatzen- sondern von Adlergröße. Da heißt es wie folgt:

“Ihre Kündigung wurde von uns zur Kenntnis genommen und mit sofortiger Wirkung vollzogen. Die Rechnung für die Essensbeiträge für Februar wird Ihnen per Post zugesandt.”

Soll auf tirolerisch übersetzt heißen: “Bisch zwar weck aber zahlen darfst in Feber noch”. Hätte man sich wohl – wieder mal – etwas mehr Verständnis und Einfühlungsvermögen erwartet. Julian wünschen sie im selben Schreiben alles gute in der neuen Kinderkrippe.

In den kommenden Tagen soll sich eine weitere Mutter an betreffende Stellen wenden, das “Totschweigen” der vorherrschenden Zustände soll endlich unterbunden werden.

Konsequenzlose Aktion?!

Der Hammer an dem ganzen kommt wie immer zum Schluß. “Die Kindergärtnerin hat heute ganz normal Dienst gehabt”, lassen uns die Elternteile wissen. Ob und wie sie zur Rechenschaft gezogen wird oder schon wurde ist uns leider nicht bekannt. Man will den Teufel ja nicht an die Wand malen und davon reden was los wäre, wenn so etwas genau dieser Tante noch einmal passieren würde, aber dem Alltagstross schon am Folgetag wieder zu verfallen als ob nichts passiert wäre?!

Entscheidet selbst wie Ihr zu der Sache steht. Ob gerechtfertigte Zahlung der Februar Essensgelder, Reaktion des Betreibers ohne Konsequenzen oder, wie in einem der vorangegangenen Beiträge geschrieben, der erste Kommentar einer KiGa – Tante nachdem der kleine Julian befreit wurde (“Wissen sie schon wann ihr Kind zu holen ist”).

Für mich steht fest: Konsequenzlos darf das Ganze einerseits Julian wegen, anderseits der noch im Kindergarten verweilenden Kinder nicht bleiben. Warten wir mal ab…

Gute Besserung nochmals an Julian und seine Familie!!!!

 

Julian blickt eingesperrt durch den Briefschlitz

Vergessenes Kindergartenkind – Die Gedanken der betroffenen Mutter

Mama Birgit ist schockiert

Aufbauend auf dem Beiträgen gestern (Unglaublich – Kind im Kindergarten vergessen (Beitrag1) und Update zum vergessenen Kindergartenkind (Beitrag 2)) nun die ersten Worte der betroffenen Mutter.

“Ich war schockiert, dachte zu erst mein Kind ist entführt oder gestohlen worden. Dann war ein Weinen zu hören,  man erkennt sein Kind. Dann plötzliche Stille.”
Mit läuft es kalt den Rücken runter wenn ich diese Zeilen lese. Man stelle sich vor man kommt zum Kindergarten um sein Kind zu holen. Alles ist zugesperrt, niemand hat einen kontaktiert. Und dann die Momente in denen das Kinderweinen zu hören ist. Birgit Kohler erkannte ihren Julian sofort. Dieser blickte durch den Briefschlitz nach außen:
Julian blickt eingesperrt durch den Briefschlitz
Julian blickt eingesperrt durch den Briefschlitz

Wie schon gestern geschrieben hatte Julian Probleme mit dem Einschlafen. Immer wieder wiederholte er die Worte: “Licht aus alles dunkel Türe zu geht nit auf mag da nimma hin”. Auch heute wiederholte er untertags den Satz andauernd. Auch Mama Birgit wird in Zukunft aufgrund dieses Geschehnisses einiges an Überwindung benötigen: “Es wird schwer werden mein Kind wieder jemanden anzuvertrauen”.

Erst seit dem Wechsel der Kindergartenführung entstanden allerlei Probleme, das Boot schien aus den Rudern zu laufen. Ihr werdet es nicht glauben wie Birgit nach dewr Befreiung entgegengetreten wurde: “Wissen Sie schon was Ihr Kind zu holen ist?”. In solch einer Ausnahmesituation würde man sich schon ein wenig Verständnis gegenüber der Mutter erwarten. Der betroffenen Mutter, die mit Hass und Tränen kämpft so zu kommen, zeugt nicht gerade von Souveränität.

“Ich bin so stolz auf ihn.”

Stolz war Birgit ob des Verhaltens Ihres Julians. “Nicht auszumalen was passieren hätte können. Ich bin stolz dass er es verstand die Tür aufzumachen du auf sich aufmerksam zu machen”.

Ich wünsche der Familie eine schnelle Erholung von diesem Horrorerlebnis. Dem kleinen Julian ein möglichst schnelles vergessen und Mama Birgit und deren Familie und Freunde eine ruhige Zeit!

Weinendes Kind

Update zum vergessenen Kindergartenkind

Erste Reaktionen von Betroffenen

Vor rund 90 Minuten habe ich den Beitrag rund um das vergessene Kind im Kindergarten online gestellt (Hier zum Beitrag). Die erste Kommentare trudelten per Facebook- und Mailnachrichten bereits ein. So meldete sich beispielsweise Elisabeth Eder per Facebook. “Mein Kind ist auch in diesem Kindergarten – aber nicht mehr lange”, poltert Elisabeth, ihr Vertrauen in den betroffenen Kindergarten geht gegen Null. Sie ist eine gute Freundin von Birgit Kohler, der Mutter deren Kind vergessen wurde. Gemeinsam wollen sie das Schweigen rund um den Kindergarten, in dem schon öfter etwas vorgefallen sein soll brechen: “Es wird immer alles unter den Tisch gekehrt. Mit uns Eltern machen sie das jetzt nicht mehr”.

Julian kann nicht schlafen

Die ersten Nachwirkungen wurden leider bereits sichtbar. Julian kann nicht einschlafen. Immer wieder sagt er:

“Licht aus alles dunkel Türe zu geht nit auf mag da nimma hin”

“Ich selbst bin zu Tränen gerührt und werde immer wütender”, fühlt Elisabeth mit Sohn und Mutter mit. Über den Betreiber des Kindergartens, verliert sie kein gutes Wort: “Der Fisch fängt immer am Kopf an zu stinken. Denen geht es nur um die finanzielle Unterstützung der Kinder mit Integrationshintergrund. Unsere Kleinen laufen da nur so mit”. Auch plagte sie der Gedanke was wohl passiert wäre wenn der kleine Julian an Putzmittel oder Seife gelangt wäre. “Gott sei dank ist Julian ein braves Kind uns ist nirgends raufgeklettert”.

Meine Gedanken als Vater

Ich muss nochmal beim ersten Beitrag einhacken. Ich selbst sehe das alles aus dem Blickwinkel des Familienvaters. Fehler passieren, Fehler passieren vielleicht auch ein zweites mal, aber man muss verdammt nochmal dazu stehen. Die Aussage einer anderen Kindergartentante: “Man muss ja nicht gleich Polizei und Feuerwehr verständigen” stößt mir an der ganzen Sache am meisten auf. Und zwar ganz enorm.

Wenn man dann als Unbeteiligter auch noch hört das es in der Vergangenheit schon zu anderen Problemen gekommen ist, und von höherer Stelle nichts dagegen unternommen wurde, interessiert mich die andere Seite und etwaige Entschuldigungen nicht mehr. Laut Elisabeth gibt es in besagtem Kindergarten nur wenige ausgebildete Kindergärtnerinnen – Ja wird denn da nur eingestellt das eben wer im Raum sitzt und man sagen kann die Kinder sind unter Beobachtung. Oder sollte der Ansatz nicht dahingehend liegen, unsere Kinder bestmöglich zu betreuen und auf qualifiziertes Personal zu setzen?!

Ich selbst werde, und das mögen mir die Kindergartentanten und -onkels bitte nicht übel nehmen, genau schauen wem ich mein Kind anvertraue. Solche Geschichten machen das “Loslassen” an defakto mir nicht Bekannte Personen nicht gerade leichter.

Morgen folgt wie im ersten Beitrag erwähnt der Kommentar der Betroffenen Mutter Birgit Kohler, die ist im Moment leider immer noch damit beschäftigt, ihren Sohn zum Schlafen zu bringen :(

Julian blickt eingesperrt durch den Briefschlitz

Unglaublich – Kind im Kindergarten vergessen

Ich würde explodieren

Unglaublich – Ich konnte meinen Augen nicht glauben als ich neulich auf der Seite einer Bekannten folgendes las:

nit schlecht… Kind im Kindergarten vergessen… Die Kindergarten Tante Is heim gangen u hat vergessen dass No a Kind da Is, im Schlafraum… Kind allein 3h eingesperrt..

Sofort musste ich mich in die Lage der Mutter versetzen. Sie hat sich ein wenig verspätet, der Kindergarten war, so glaubte zumindest die Kindergarten – Tante, leer. Auch die Kommentare auf den obigen Post, es handelt sich bei meiner Bekannten übrigens nicht um die betroffene Mutter, durchwegs von Unverständnis geprägt. Würde meinem Sohn so etwas zustoßen, er ist jetzt zwei Jahre und hat den Kindergarten noch vor sich, ich wüsste nicht wie ich der Kindergartentante gegenübertreten sollte / könnte.

Das wichtigste an der ganzen Sache: Dem Kind geht es soweit gut!!! Hoffentlich gibt’s auch in Zukunft keine Probleme!!!

Land war informiert

Das Land Tirol weiß anscheinend um die Umstände im Kindergarten bescheid. Diese sollen schon vor dem Vorfall nicht die Besten gewesen sein, unlängst wurde auch ein Wechsel an der Kindergartenspitze durchgeführt. “Es wird Konsequenzen geben”, sind sich die Beteiligten sicher. Der Kindergarten selbst ist ein vom Land geförderter mit Integrationsgedanken. Als ob die Sache nicht schon schlimm genug wäre, der Kommentar einer weiteren Kindergartentante lautete wie folgt:

“Man muss ja nicht gleich die Feuerwehr und die Polizei einschalten”

Würde mich interessierten wie sie selbst reagieren würde, stünde sie vor verschlossenen Kindergartentüren und ihr eigenes Kind würde schreiend dahinter eingesperrt sein. Sicherlich würde es sich außerhalb bequem machen und ohne Eigeninitiative auf die Rettung warten – die natürlich erst am nächsten Tag kommen würde.

Der Kommentar der Mutter

Die Mutter wird sich bei mir melden. Wenn dies geschehen ist werde ich einen neuen Beitrag schreiben!  Also schaut heute oder morgen nochmals hier vorbei!! So etwas darf auch aus meiner Sicht als Familienvater nicht unerhört bleiben! Wir wollen unsere Kinder ja alle ohne schlechten Nachgeschmack im Kindergarten, der Kinderkrippe oder der Schule zurücklassen.

Lies dir auch das durch

Hier geht’s zum Update: Update zum vergessenen Kindergartenkind

Gedanken der Mutter: Vergessenes Kindergartenkind – Die Gedanken der betroffenen Mutter 

Kinder

Indoor-Spielplätzen gehört die ‘regnerische’ Zukunft!

Wohin bei schlechtem Wetter?!?!

Ich weiß nicht wie es euch geht. Auch wenn das heimische Kinderzimmer aufgrund von Maßen an Spielzeug aus allen Nähten platzt, irgendwann bekommt man auch davon genug. Es heißt raus in die Natur. Doch was wenn der Wettergott, wie es im Sommer ja öfters vorkommt, genau am Wochenende seine Tränen zu uns herunter schickt?! Doch wieder zuhause sitzen, ein Bad im Freien oder doch in einen der – Achtung Ironie – vielen Indoor – Spielplätze in Tirol.

Vomper HappyHopp als Unikat?!

Bitte korrigiert mich per Kommentar unten wenn ich mich irre. Das HappyHopp in Vomp genießt einen Sonderstatus in Tirol. Nirgends können die Kids sich derart austoben wie dort. Sollte es in den anderen Bezirken Reutte, Kitzbühel, Kufstein, Imst etc. auch vergleichbares geben bitte ich wie gesagt um einen Beitrag unten auf der Seite! Gerne werde ich diese Institutionen in diesen Beitrag einbinden.

Zurück zum Thema ;) Kleinere Indoorspielplätze gibt es tirolweit ja mehrere, deren Angebot hält sich in Grenzen. Eine Familie aus Vomp mit dem HappyHopp vor der Nase wird nicht viel an dem Angebot in Tirol auszusetzen haben. Ich wohne z.B. in Oberhofen und wäre sicherlich des Öfteren im HappyHopp zu finden, wäre es nicht an die 100km weit entfernt. Auch die paar Euro, auch wenn ich es persönlich relativ kritisch betrachte auch für die Eltern Eintrittsgeld zu verlangen, sind für mich gut investiert, geht es doch um den Sohnemann der die Möglichkeit haben soll sich auszutoben.

Familien aus Innsbruck Land werden in Sachen Schlechtwetter Programm entlastet

In Völs entsteht derzeit ein ähnliches Kinderparadies wie das HappyHopp es darstellt. Momentan befindet es sich den Facebook – Fotos nach (Zur Facebookseite) im Aufbau, Joy – das Kinderparadies soll es heißen.  Folgende Bilder wurden bis jetzt auf Facebook veröffentlicht:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Weitere Informationen werden eingeholt

Da weitere Informationen noch relativ schwer zu ergattern sind, und es mich als Familienvater interessiert was da in Völs entsteht, werde ich mich für Euch dran hängen und ein wenig recherchieren. In den kommenden Tagen gibt’s einen Beitrag rund um das was da in Völs entsteht. Schaut wieder vorbei und seit gespannt.